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Das PONS Online-Wörterbuch Latein-Deutsch verfügt über 190.000 Stichwörter, Wendungen und Übersetzungen vom Lateinischen ins Deutsche. Es wendet sich primär an Schüler der Gymnasien und vergleichbarer Schulen, daneben an Studierende, die das (Kleine rsp. Große) Latinum nachholen, an Studierende des Lateinischen bzw. der Latinistik für die kursorische (ohne sich an Einzelheiten aufzuhaltende) Lektüre sowie an Studierende der Geschichte und an Historiker.

Bei der Auswahl des Wortschatzes wurden sowohl klassische als auch vor- und nachklassische sowie spät- und mittellateinische Autoren berücksichtigt; dabei war für die Einbeziehung bzw. den Ausschluss von Schriftstellern und Werken bestimmend, ob sie im heutigen Unterricht gelesen werden. Denn neben den klassischen und den besonders bekannten Schriftstellern und Dichtern, die nach wie vor im Zentrum der Lektüre stehen (wie z. B. Cäsar, Cicero, Sallust, Livius, Seneca, Tacitus, Catull, Horaz, Vergil, Tibull, Properz, Ovid), werden auch vorklassische Autoren gelesen, bspw. Cato, Plautus, Terenz und Lukrez, weniger oft herangezogene nachklassische wie Petron, Persius, Martial, Juvenal, Plinius, Gellius, Apulejus, spätlateinische Schriftsteller, insbesondere Kirchenschriftsteller, wie z. B. Tertullian, Minucius Felix, Augustinus, außerdem ausgewählte Stellen aus der Vulgata und Literatur des Mittelalters, so z. B. der Wortschatz der „Carmina Burana“.

Bei der Darstellung des Wortschatzes wurden didaktische und methodische Gesichtspunkte ganz besonders berücksichtigt. Der Lernende soll rasch und zuverlässig die Bedeutung finden können, die für seinen Text passt, und er soll zur Erläuterung anschauliche Beispiele vorfinden. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, veraltete deutsche Bedeutungen mit verständlichen, dem heutigen Sprachgebrauch angemessenen Wörtern und Wendungen zu ergänzen sowie zu erläutern. Das Wörterbuch Latein-Deutsch bietet zahlreiche Anwendungsbeispiele für die Stichwörter wie Wendungen und Zitate, in schwierigen Fällen mit Übersetzung, sowie in eckigen Klammern typische und häufige Ergänzungen (wie Objekte, Genitivattribute u. a.). Wo nötig, werden Erläuterungen (bspw. sprachgeschichtlicher oder stilistischer Art) hinzugefügt und grammatische Angaben gemacht. An alphabetischer Stelle werden wichtige Eigennamen der römischen und griechischen Antike (z. B. Geografie, Geschichte, Mythologie, Dichtung) mit ausführlichen Erklärungen angeführt.

Die Sprachrichtung deutsch-lateinisch wurde auch im Hinblick auf die Übersetzung moderner gemeinsprachlicher und auch fachsprachlicher Texte erarbeitet. Daher ist ein wesentliches Merkmal die Berücksichtigung des aktuellen Wortschatzes, sowohl heute gängiger Stichwörter und Bedeutungen als auch Wendungen. Wie entstehen lateinische Neologismen? Viele deutsche Neologismen basieren auf dem Lateinischen, so ist z. B. Computer von „computare abgeleitet; nun bekommt das Verb computare eine Substantivendung, und es entsteht computatrum und computatorium. Eine andere Möglichkeit ist, Zusammensetzungen oder Umschreibungen zu bilden,
z. B. U-Bahn: ferrivia subterranea; Spülmaschine: machina elutoria.

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