Deutschblog

Weil richtig schreiben wichtig ist

Rechnen mit Prinzessin Rosarot: Einladung zur Online-Diskussion am 3.11., 12 Uhr

30. Oktober 2009

Zu unseren neu erschienenen Mathe- und Deutsch-Übungsbüchern für Jungs und Mädchen haben wir in den vergangenen Wochen sehr viel (Online-)Feedback bekommen, negatives wie positives.
Wie hier im Blog schon angekündigt, möchten wir von PONS uns gerne den Fragen stellen, warum wir den neuen Weg eingeschlagen und unterschiedliche Übungsbücher für Mädchen und Jungs ins Programm genommen haben, und laden am 3.11. um 12 Uhr alle Interessierten ein zu einer Online-Diskussion via Live-Streaming hier auf diesem Blog.

Sebastian Weber, der bei PONS für die Übungsbücher verantwortliche Verlagsleiter, wird zum Thema „geschlechtsspezifische Übungsbücher“ Rede und Antwort stehen – im Gespräch mit Blogger Patrick Breitenbach, der auch vor Ort sein wird.

Wir haben die häufigsten Fragen, die über den Blog (vielen Dank dafür!), per Mail und über Twitter, aber auch über unseren Kundendienst bei uns angekommen sind, gesammelt und werden versuchen, am 3.11. alle zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn Sie Zeit haben, das Gespräch live zu verfolgen; Ihre Kommentare und Fragen, die Sie per Chat stellen können, binden wir dann ins Gespräch ein. Gerne können Sie mir Ihre Fragen aber auch schon vorab schicken, einfach per Kommentar unter diesem Artikel.
Natürlich stellen wir das aufgezeichnete Gespräch im Anschluss online zur Verfügung.
Mein Kollege Sebastian Weber und ich freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen.

Viele Grüße
Ihre
Anne Pelzer


Anne Pelzer | Kategorie: KONTROVERSES

Kommentare

  • Ti_Leo |  31.10.2009

    Finde es gut, dass ihr die Kritik zumindest ernst nehmt. Leider muss ich in der Woche mittags arbeiten. Den Termin finde ich irgendwie ungünstig gewählt. Ist der Stream zumindest später noch abrufbar, um die Diskussion und Argumente nachzuverfolgen?

    Ti

  • Redaktion |  02.11.2009

    Hallo Ti_Leo,

    das Video wird im Anschluß auch hier im Blog zur Verfügung stehen.

Die Krönung der PONS Deutsch-Charts

20. Oktober 2009

Es ist vollbracht. Sieben Wochen Hoffen und Bangen liegen hinter uns: Wer schafft es, seinen Platz zu halten? Wer kann noch ein paar Plätze aufholen? Wer ergattert das nächste Fleißbildchen?
An dieser Stelle vielen Dank an alle 275 Teilnehmer der Deutsch-Charts. Es hat sich gezeigt, dass die Rechtschreibung in deutschen Blogs sehr gut ist. In der aktuellen Woche haben wir gar 63 Blogs mit null Fehlern. Sensationell! Und für diese Glanzleistung setzen wir dieser Woche ein Rechtschreib-Krönchen auf!

Insgesamt sieben Blogs haben es geschafft, alle sieben Wochen in den Charts vertreten zu sein. Dank ihrer hohen Blog-Frequenz und hervorragenden Rechtschreibung (zumindest in unseren Stichproben) gehören Sie scheinbar zur Rechtschreib-Elite im deutschsprachigen Blog-Universum:

1netzpolitik_013macnotes_01

2engadget_015lawblog_01

4startups_016hauptstadtblog_01

7netbib_01

Wir verabschieden uns für´s Erste von den Deutsch-Charts, aber hier im Blog wird es dennoch weitergehen. Mit Diskussionen zur Deutschen Rechtschreibung, dem Gender-Roundtable, Anekdoten aus der PONS Deutsch-Redaktion oder Fachthemen zur Sprache.

Fragen, Anregungen oder Kritik sind weiterhin herzlich willkommen und auch Rechtschreibfehler-Fundstücke nehmen wir gern entgegen.


Redaktion | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • Lyriost |  21.10.2009

    Es tut mir leid, ich kann diese Aussagen nicht bestätigen, nachdem ich mir die Seiten angeschaut habe. Und auch dieser Blog-Beitrag ist nicht fehlerfrei. Anscheinend (und nicht scheinbar) gibt es unterschiedliche Bewertungskriterien. Hier ist anzumerken: Fürs, nicht für’s. Diskussionen zur deutschen Rechtschreibung, nicht Deutschen R., PONS-Deutschredaktion, nicht PONS Deutsch-Redaktion, ebenso PONS-Deutsch-Charts.

    Schöne Grüße
    L.

  • Yves Forkl |  27.12.2009

    Es freut mich, dass, Ihnen zufolge, anstelle der genannten sieben Blogs gerade *ich* als Nicht-Blogger, aber Leser Ihres Blogs, “scheinbar zur Rechtschreib-Elite im deutschsprachigen Blog-Universum” gehören soll. :-) Soviel zum Thema korrekte Klein-/Großschreibung persönlicher Pronomen im PONS-Blog…

    Nichts für ungut

    Y. Forkl

Kommt ein Vöglein geflogen …

13. Oktober 2009

… setzt sich nieder auf die Deutsch-Charts. Dieses altbekannte Kinderlied soll Sie auf die sechste Ausgabe der Charts, die heute erschienen ist, einstimmen. Denn der ein oder andere von Ihnen hat tatsächlich die bisherige Fleißbildchen-Höchstpunktzahl erreicht und so gesellt sich diese Woche ein kleiner gefiederter Kamerad in die Sammelleiste.

Wer diese Glücklichen sind und alle anderen Platzierungen können Sie sich hier anschauen.

Viel Spaß!


Redaktion | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

PONS Diktat-Übungshefte in der Kritik

07. Oktober 2009

In den vergangenen Wochen bekamen wir von der Webgemeinde viel Applaus für die Art und Weise, wie wir unsere „Deutsche Rechtschreibung“ ins Gespräch gebracht haben. Heute mussten wir erfahren, wie es sich anfühlt, wenn aus denselben Reihen Buhrufe ertönen: Nicht so gut.
Die Kritik entzündete sich an unseren Lernhilfen „Diktate für Mädchen“ bzw. „Diktate für Jungs“. Angestoßen wurde die Diskussion von Nicole Janz‘ taz-Artikel „Rechnen mit Prinzessin Rosarot“, der gestern erschien. Wir stellen uns dieser Kritik. Schließlich ist PONS als Marke lebendig, nutzernah und diskussionsoffen. Und das gilt nicht nur dann, wenn die Sonne scheint, sondern auch, wenn Gewitterwolken aufziehen. Daher möchten wir die aktuelle Diskussion, die die taz ins Rollen gebracht hat und die nun bei twitter und in vielen Blogs fortgeführt wird, zum Anlass nehmen, unsere Kritiker zu einem Gespräch über Gender-Problematik in der deutschen Sprache zu PONS nach Stuttgart einzuladen.
Wenn Sie Interesse haben, an der Gesprächsrunde teilzunehmen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Ihre Anne Pelzer


Anne Pelzer | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • Oliver Twardowski |  08.10.2009

    Guten Tag Frau Pelzer,

    ohne auf die Diskussion über die Gender-Problematik eingehen zu wollen möchte ich Ihnen an dieser Stelle gern ein Kompliment für die Handhabung dieser Situation machen. Viele – wenn nicht die meisten – Unternehmen schalten leider immer noch auf Stumm, wenn Kritik kommt. Vor Allem, wenn diese “nur” aus Blogs, oder gar von “diesem Twitter-Ding” an sie getragen wird. Ihre offene und diskussionsbereite Haltung finde ich sehr lobenswert.

    Ich bin sehr gespannt auf die Gesprächsrunde und werde die Thematik sicherlich weiter verfolgen.

    Viele Grüße aus Köln,
    Oliver Twardowski

  • Matt |  08.10.2009

    Äh… wenn Ihr es abkönnt macht Ihr das online.
    Das hat dann mehr detaillierte Substanz … und lässt sich nicht gut fotografieren.

    Wenn Ihr stattdessen relativ durchschaubar einen PR-Termin veranstalten wollt, bei dem Ihr die Anwesenden mit Aufmerksamkeit und Lachsschnittchen pampert …
    um nachher über den konstruktiven Dialog zu berichten …

    … dann macht das doch einfach.

  • Elke Fleing |  08.10.2009

    Guten Morgen,

    ich hatte, ehrlich gesagt, nichts anderes von euch erwartet, als dass ihr genau das tut, was ihr jetzt tut: Offen mit der Kritik umgehen. Alles andere hätte mich gerade von euch sehr gewundert. Trotzdem: Auch von mir dazu ein: Klasse, dass ihr so offen seid.

    In Media Res: Ich wäre froh über eine Erklärung darüber, was PONS bewogen hat, diese Reihe herauszubringen.

    Nach meinem Gefühl ist diese Geschlechtertrennung ein Rückfall in vorige Jahrhunderte. Da sind wir eigentlich schon viel weiter.

    Freue mich auf den Austausch zum Thema auch jenseits von Stuttgart…

    Viele Grüße
    Elke Fleing

  • Joerg |  08.10.2009

    Guter Ansatz, aber warum das ganze vertagen?! Warum nicht hier im Blog auf den Artikel und die Blogs eingehen?! Ich wäre auf eine Antowrt gespannt, finde auch, dass Pons da eher einen Rückschritt macht.

    Was wird das denn für ein Event? Mit Livestreaming und dokumentiert?!

  • Hendric |  08.10.2009

    Wie wollt ihr denn bis zur Veranstaltung mit der Thematik umgehen?

  • Adrian Lang |  08.10.2009

    „Gespräch über Gender-Problematik in der deutschen Sprache“? Es geht hier um eine Gender-Problematik in eurem Kopf. Die Sprache ist da ausnahmsweise mal ganz unschuldig.

  • Daniel W. |  08.10.2009

    Erstmal begrüße ich Ihre Art, auf Kritik zu reagieren.
    Zu dem TAZ-Bericht muss ich aber sagen, dass er unerreichbar lächerlich ist.
    Es geht ums Lernen. Damit man das den Kindern (etwas) schmackhafter machen kann, wird in Jungs/Mädchen unterschieden. Jungs spielen Fußball, Mädchen mögen Pferde. Ich mochte als Junge kein Fußball – trotzdem wurde ich mit Malbüchern, Bastell-Motiven und Fernsehsendungen “bombardiert” mit dem Jungs/Fußball-Klischee. Es war nie anders, niemand hat sich beschwert. Und aus mir ist sogar was geworden (darf ich mal behaupten).
    Außerdem tun die TAZ-Kommentatoren gerade so, als sei jeder gezwungen, sich ein solches Lernbuch anzuschaffen – lächerlich.
    WENN man sich für Dinge rechtfertigen muss, dann nicht für solche Dinge. Sie tun es trotzdem. Brav.

  • Textzicke. Das Blog. &raq&hellip |  09.10.2009

    [...] bin ich beileibe nicht die einzige Bloggerin, die darüber berichtete. Ich finde es löblich, dass der PONS-Verlag sich nun der harschen Kritik stellt und ermuntere meine Leser ausdrücklich, sich an der Diskussion auch direkt dort zu beteiligen. [...]

  • e. heinze |  09.10.2009

    Was ich über diese Bücher gelesen und bei Amazon gelesen habe, schockiert mich sehr.
    Auch ich begrüßte es sehr, wenn Pons sich hier an Ort und Stelle erklärte. Eine Fahrt nach Stuttgart ist mir unmöglich und m.E. auch nicht nötig.

    Also: Wie viele andere bin ich gespannt auf Ihre Meinung!

  • be|es|ha |  09.10.2009

    Der WDR hat das Thema heute aufgegriffen und die Soziologin Mechthild Bereswill von der Uni Kassel zu geschlechtsspezifischen Unterrichtsmaterialien befragt. Hier kann man das Interview nachhören (~ 7 Min.) und auch kommentieren: http://tinyurl.com/yz6se3a

  • Lilian Kura |  09.10.2009

    Liebe Frau Pelzer,
    liebe PONS-Redaktion,

    Ihre Diskussionebereitschaft in allen Ehren, aber: Warum sollen die Diskutierfreudigen unter großem Aufwand zu Ihnen nach Stuttgart kommen? 95% der “Zweifler” fallen damit direkt aus. Das Internet ist doch heute, im Jahr 2009, die perfekte und zudem zeitnahe Plattform, um das Thema von allen Seiten zu betrachten! Ich denke, was man sich beim Besuch dieser Seite hier erwartet, ist ein Kommentar der Redaktion. Es interessiert uns alle WIRKLICH, was Sie zu diesem Schritt bewogen hat – und vielleicht haben wir, die wir die Idee geschlechtergetrennter Lernmaterialien missbilligen, ja nur noch nicht weit genug gedacht? Alles ist möglich, aber nichts klar. Und das wird leider so lange der Fall sein, bis Sie sich der Diskussion genau HIER stellen.

    Herzliche Grüße!
    Lilian Kura

  • Anne Pelzer |  09.10.2009

    Vielen Dank für die vielen Reaktionen hier im Blog. Wir werden dafür sorgen, dass die geplante Gesprächsrunde auch Online mit verfolgt werden kann und dass es möglich ist per Chat einzugreifen und Fragen zu stellen beziehungsweise Diskussionsbeiträge zu liefern. Vielen Dank für die Anregung! Was den Termin anbelangt, versuchen wir das so schnell wie möglich hinzubekommen, entweder in der nächsten, spätestens jedoch in der übernächsten Woche. Ich halte Sie auf dem Laufenden.

  • L. Falkenhagen |  12.10.2009

    Sehr geehrte Frau Pelzer,

    auch ich habe die PONS-Reihe mit echtem Schrecken begutachtet. Mädchen wie Jungs werden in dieser Gesellschaft von ihrem Umfeld ausreichend in die ‘richtige’ Richtung geformt und jede Abweichung von der ‘Norm’ als eben ‘abnorm’ kommuniziert, als dass man das in der von Ihnen präsentierten krassen Form auch noch schwarz-weiß in die Klassenzimmer hineintragen muss. Ich halte diese Lernbücher für einen großen Fehler.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Lena Falkenhagen

  • KiGaNa |  12.10.2009

    Liebe Frau Pelzer,
    zu meiner Schulzeit existierten mehrere Kinder-Typen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es heute so anders sein sollte. Klar gab es schon damals die rosa-Plüschkragen-Trägerinnen mit den niedlichen Bildchen auf der Federtasche und den Erdbeer-Aroma-Radiergummis – aber eben auch die, die solche Sachen albern und kitschig fanden und sich damit nicht wohl fühlten. Ich kann mich nur zu gut gut daran erinnern, wie empört ich damals in der dritten Klasse war, als alle Mädchen in Handarbeiten unterrichtet wurden, und alle Jungs in Werken. Das war um 1972 herum. Über ein rosa-Zuckerguss-Oilily-Lilifee-Lehrbuch wäre ich gewiss ziemlich wütend geworden. Hoffentlich kommen solche Bücher niemals in einer Schule zum Einsatz.

  • Spidermen und Lilifeen | &hellip |  14.10.2009

    [...] PONS stellt sich im Netz und wohl auch bei einer offline-Veranstaltung, der Kritik, was ich besonders gut finde. Gespannt bin ich aber auf die Ergebnisse, denn ich denke nicht, dass es zu dem auf den ersten Blick klaren Empörthema ein homogenes Resultat geben kann. Auf taz.de entbrannte die Bildungs- und Gender-Diskusion entlang der altbekannten Grenzen, wobei besonders interessant ist zu sehen, ob die Kommentare von Eltern oder Nicht-Eltern stammen. Antje Schrupp formuliert wunderbar, was in meinen Augen dazu zu sagen ist, der Einfachheit halber stelle ich ihren Kommentar auf textzickes Blog direkt hier ein, Hervorhebungen sind von mir, damit ich mich nicht wiederholen muss: [...]

  • Diskussion mit PONS Verla&hellip |  04.11.2009

    [...] Übungsbücher für Grundschüler” (Mädchen lernen anders, Jungs auch), welche für teils heftige Kritik in den On- wie Offlinemedien (aber auch Lob) [...]

  • Michl |  19.12.2009

    Hallo, ich finde auch gut, wie PONS offen und direkt mit Kritik umgeht.
    Allerdings sehe ich in geschlechterorientierten Übungsmaterialien kein Problem. Es sind nunmal nicht alle Menschen gleich, und dann ist es nicht verkehrt, es entsprechend anzupassen. Natürlich sollte man niemanden zwingen, so etwas zu verwenden, aber es gleich zu verteufeln ist mindestens genauso verkehrt. Wegen dem zwanghaften Gleichschalten der Geschlechter rennen heutzutage viele kurzhaarige Emanzen herum, denen die Karriere lieber als die Familie ist.

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