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Weil richtig schreiben wichtig ist

Die 100 besten Tipps für stilvolle Rechtschreibfehler

07. März 2012

 Fehler machen kann jeder, Rechtschreibfehler auch.

Sollten Sie aber bereits zu gute Rechtschreibkenntnisse haben, hilft die Rückbesinnung auf einige elementare Techniken des orthografischen Lapsus.

1. Vergessen Sie den immer noch existierenden Buchstaben „ß“ (Achtung: Regel ist nicht gültig in der Schweiz!):

Beispiel: Statt korrekt „maßvoll“ schreiben Sie „massvoll“ .

2.  Lang gesprochene Vokale öfter mal mit einem Dehnungs-h würzen:

Statt korrekt „Barzahlung“ schreiben Sie: „Bahrzahlung“.

3. Das „h“ kann man nicht nur ergänzen, sondern gern auch mal lässig weglassen:

Die korrekte Schreibung  „Diphthong“ vereinfachen Sie schon mal zu „Diphtong“.

4. Weglassungen können die Welt verändern. Verschieben Sie – orthografisch – bekannte Bauwerke und verlegen Sie den Eiffelturm gern auch mal in die Eifel.

5. In Zeiten ausufernder elektronischer Kommunikation versenden Sie keine E-Mail, sondern Email (Achtung: Gewicht beachten!)

6.  Folgen Sie Ihrem Herdentrieb!  Geben Sie der langweilig-korrekten „Galerie“ mit einem zusätzlichen „l“ mehr Dynamik: „Gallerie“

7. Harte und weiche Qualität deutscher Konsonanten ausnutzen: Die korrekte „Gratwanderung“ war gestern. Falsch, aber heißer ist die „Gradwanderung“.

8.  Alle lieben Essen: Mit einem „Steakholder“ werden Sie sich – außer bei Deutschlehrern – mehr Freunde machen als mit dem korrekten „Stakeholder“.

9. Simplify your life: Warum „ph“, wenn’s ein simples „f“ tut: „triumfieren“ versteht man doch auch.

10. „Wieder“ (= erneut) und „wider“ (=gegen): Spielen Sie poetisch mit dem kleinen Unterschied, wenn Sie schon „wiedersprechen“ und nicht (korrekt, aber langweilig) „widersprechen“.

 OK, das waren jetzt nur zehn Vorschläge – damit kommen Sie aber auch weit. Sollte Ihnen das Wort “Rechtschreibfehler” banal erscheinen, müssen Sie sich auch damit nicht abfinden: Sie könnten “Lapsus Calami” sagen – oder ganz im Sinne von Regel 8:  Salami.

 

Denk dir dein Deutsch

 

Andreas Cyffka


Andreas Cyffka | Kategorie: KONTROVERSES, POESIE, SCHEINWERFER, SPRACHROHR


Kommentare

  • Matthias Herking |  07.03.2012

    es fehlt noch das schöne beispiel “übrigends” statt “übrigens”, das man hier und da immer mal wieder zu lesen bekommt ;)

  • Karsten Schmitt |  07.03.2012

    … vielen Dank für die Aufzählung, ich weiß nicht wie oft ich schon im Netz über eine Gallerie gestolpert bin – bin ich hier der einzige?

  • Karsten Schmitt |  07.03.2012

    Sorry, ich wollte sagen:
    bin ich hier wohl nicht der Einzige?!

  • Michael |  08.03.2012

    @Karsten: Du meinst wohl den Einzigsten ;) – das könnte eine weitere Regel sein. Genauso StandarT.

  • Kommentator |  08.03.2012

    Wenn die Kollegen mal wieder (blutdürstend?) “nachhacken”, anstatt einfach beim Kunden wegen dessen Anliegen friedlich nachzuhaken… Dann “hackt es” und hakt es, heftig.

  • Margit |  08.03.2012

    Man könnte dem Kunden aber auch ein Packet schicken…

  • stilloser |  08.03.2012

    aber das geht alles “vorrüber”…

  • cCred |  08.03.2012

    … aber erst, wenn die “Maschienen” die Herrschaft übernehmen … ;-)

  • murmel |  08.03.2012

    Ist doch egal, wen mann es mal anderster schreibt, odder?

  • ninjaturkey |  09.03.2012

    Eben-t ;-)

  • Felix |  09.03.2012

    “Gallerie” kommt wohl vom Englischen “Gallery” und wundert mich wenig – ein klassischer Fehler den ich auch gerne mal mache.
    Insgesamt recht lahme und hölzerne Witzchen, die wohl kaum jemanden (außer Deutschlehrer) von korrekter Orthographie überzeugen werden.

  • Statistiker |  09.03.2012

    Naja, der größte Fehler dieses Beitrags liegt ja schon in der Überschrift: “!00 Fehler”, und dann nur 10 anbieten???? ist das nicht peinlich genug. Zu den 10 Peinlichkeiten:

    1. Vergessen Sie den immer noch existierenden Buchstaben „ß“

    Die Schweiz ist nicht untergegangen, die “Kultursprache” Deutsch ist dort nicht untergegangen, also ist dieses Argument nur Sick´scher Sprachpurismus.

    2. Lang gesprochene Vokale öfter mal mit einem Dehnungs-h würzen:

    Quark. Es geht auch ohne Dehnungs-H bzw. mit anderen Dehnungskomponenten. Nehmen wir Bär, Mehr, meer und gel. Alles lange “e”, aber man braucht kein Dehnungs-H. Sechs, setzen.

    3. Das „h“ kann man nicht nur ergänzen, sondern gern auch mal lässig weglassen:

    Wieso nehmen Sie als Beispiel ein Fremdwort? Warum nicht ein verständliches Beispiel oder sagen einfach “Doppel-Vokal”? btw: Das konsequente Ersetzen des ph durch ein f wäre endlich mal sinnvoll.

    4. Weglassungen können die Welt verändern. Verschieben Sie – orthografisch – bekannte Bauwerke und verlegen Sie den Eiffelturm gern auch mal in die Eifel.

    Haha, wie witzig….. Ortografie mit geografie in einen Topf werfen….. Wer Eifelturm schreibt, hat keine Ahnung von Geografie, wollen Sie doch sagen….

    5. In Zeiten ausufernder elektronischer Kommunikation versenden Sie keine E-Mail, sondern Email (Achtung: Gewicht beachten!)

    Gewicht? Wiegt eine E-Mail mehr als eine Email? ich verstehe Sie nicht (bin wohl zu blöd…..)

    6. Folgen Sie Ihrem Herdentrieb! Geben Sie der langweilig-korrekten „Galerie“ mit einem zusätzlichen „l“ mehr Dynamik: „Gallerie“

    Eine Frage der Betonung, was Sie oben betont haben. Das Wort “Gallerie” folgt übrigens deutlich mehr dem Grundsatz “Man spricht, wie man schreibt und umgekehrt”, ist also sinnvoll.

    7. Harte und weiche Qualität deutscher Konsonanten ausnutzen: Die korrekte „Gratwanderung“ war gestern. Falsch, aber heißer ist die „Gradwanderung“.

    Das nennt sich “Auslautverhärtung” und sollte einem Schreiber auf dieser Seite bekannt sein.ist wohl Herrn Sick geschuldet, dieser Fehler.

    8. Alle lieben Essen: Mit einem „Steakholder“ werden Sie sich – außer bei Deutschlehrern – mehr Freunde machen als mit dem korrekten „Stakeholder“.

    Sprechen Sie mal “Steak” und “Stake” aus. Na, merken Sie den Unterschied????? Ach ja, ist ja böses English, das MUSS ja immer falsch sein, Sick lässt grüßen.

    9. Simplify your life: Warum „ph“, wenn’s ein simples „f“ tut: „triumfieren“ versteht man doch auch.

    Ja, das ph gehört abgeschafft, es ist sinnlos.

    10. „Wieder“ (= erneut) und „wider“ (=gegen): Spielen Sie poetisch mit dem kleinen Unterschied, wenn Sie schon „wiedersprechen“ und nicht (korrekt, aber langweilig) „widersprechen“.

    Haben Sie jemals einen von durchschnittlicher Bildung erlebt, dem das passiert? Mir nicht. Also, hören Sie auf zu lügen.

    Ich bin entsetzt über diese sprachliche Nivohlosigkeit. das ist ja billigstes Sick-Gesülze, oberlehrerhaft und nicht weiterführend. Peinlich!!!!°

  • @ Statistiker |  09.03.2012

    zu 1: In der Schweiz gibt es nur kein ß, in Deutschland gab es sogar mal ein ẞ. Dass man Alkohol lediglich in Maßen und nicht in Massen genießen sollte, ist ihnen dann scheinbar allerdings entgangen. Vermutlich um ihren Kummer zu ertränken.

    zu 2: Ebenso gibt es den Bähren, das Gehl, und andere obskure Variationen.

    zu 3: Diphthong ist eigentlich ein gebräuchliches Wort, nicht nur unter Deutschlehrern. Im übrigen ging es nicht um die Auslassung des h beim ph sondern als stummer Konsonant nach dem t. Möglicherweise ist Ihnen das allerdings nicht aufgefallen aufgrund des Alkoholkonsums?

    zu 4: Orthografisch ist hier schon richtig. Denn lediglich durch die orthografische Vergewaltigung ergibt sich die geografische Verschiebung. Das wäre Ihnen aber mit Sicherheit noch aufgefallen.

    zu 5: Emaille ist das, woraus Ihr Waschbecken, der Boden Ihrer Dusche und Ihre Toilettenschüssel besteht. Deutlich mehr Gewicht als ein paar Bits und Bytes, wie Sie feststellen dürften.

    zu 6: Bei einem Doppelkonsonanten wird der vorangegangene Vokal kürzer gesprochen. Jeder mit mindestens durchschnittlicher Bildung spricht das a in Galle und Galerie anders aus, nämlich im ersten Fall kürzer, im zweiten Fall etwas länger. Sie nicht?

    zu 7: Die Auslautverhärtung ist keine Entschuldigung für eine fehlerhafte Schreibweise. Eine Art zu Stehen, die Standart, unterscheidet sich doch drastisch von einer vereinheitlichten Weise, dem Standard. Ist wohl dem Alkohol geschuldet, Ihre Erklärung?

    zu 8: Waren Sie schonmal in England? Ist Ihnen der Begriff Doughnut bekannt? Oder haben Sie sich überall beschwert, dass dort nicht überall schlicht Donut steht?

    zu 9: Da wird Ihnen die Fisik sehr dankbar sein. Möglicherweise werden sich aber auch Physiker über diese Schreibweise beschweren, da das Wort lediglich entlehnt wurde. Bei vielen Wörtern wurde das ph bereits ersetzt, bzw. ist mit dem f als Alternative angeboten. Bei vielen anderen macht es schlicht keinen Sinn, wieso auch? Damit das Schreiben für Sie angenehmer wird? So faul kann doch niemand sein, sich ein bisschen Mühe zu machen, um seinem Gegenüber durch korrekte Ausführungen auch Respekt zu zollen.

    zu 10: Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegeln (was im übrigen auseinander geschrieben werden würde), obwohl sie das erste Mal dort zugegen sind, wird es peinlich. Genauso wie Ihre Aufzählung von angeblichen Fehlern im Text, bei denen Sie sich nicht nur inhaltlich, sondern auch orthografisch blamieren. Möglicherweise sollten also gerade Sie sich die Hinweise zu Herzen nehmen? :)

    Oder Sie lernen einfach holländisch:
    http://wunderland-deutsch.com/post/Vereinfachung-der-deutschen-Sprache-in-nur-5-Schritten.aspx

    Wäre vermutlich für alle Seiten das Beste.

  • Troll |  09.03.2012

    @Statistiker
    richtig peinlich bei 5. ist doch, dass man im Impressum dieser Seite sowohl die Schreibweise E-Mail als auch Email findet.

    Naja, irgendwas wird schon richtig sein ^^

  • kein Deutschlehrer |  09.03.2012

    manch´ Beitrag leidet an “Nivohlosigkeit!

  • Flasch Verstanden |  09.03.2012

    Sollte der obige Beitrag nicht die gängigen Rechtschreibfehler in dem deutschen Sprachgebrauch widerspiegeln? Und somit ironisch sein?
    Klar drehen sich bei vielen die Fußnägel hoch, wenn man solche Fehler sieht. Aber @Statistiker, etwas Humor gehört im Leben doch dazu und solche Beiträge darf man dann auch nicht Wort wörtlich lesen, man muss auch die Ironie in solchen Sachen erkennen. :) Wer solche Fehler jetzt dauerhaft beibehält oder diese “Vorschläge” ernst nicht, ist selber blöd! :)

  • meteorit |  09.03.2012

    Nicht nur die Rechtschreibung ist manchmal fragwürdig, gerne werden auch nicht existente Wörter genutzt. Das ist “zumindestens” meine Erfahrung :-)

  • Konrad |  09.03.2012

    “E-mail” oder “Email” wird nur von IT-Neulingen benutzt. Ich verwende email schon seit 25 Jahren und schreibe es auch dementsprechend.

    Konrad

  • stilloser |  09.03.2012

    also, meteorit, so was kann ich in “keinster” Weise bestätigen…

  • Daniel |  09.03.2012

    Diejenigen, die die Fehler anderer laut ankreiden, machen selbst die meisten.

  • TvsD |  09.03.2012

    spätestens seid den Kommentaren muss man doch unweigerlich über eine Erweiterung der Liste nachdenken.

    Seit doch mal ehrlich, auch ihr Nörgler habt bestimmt sofort ein zusätzliches Beispiel im Kopf.

  • Balin |  09.03.2012

    Habt ihr keine anderen Probs als über fehlerhafte Rechtschreibung herzuziehen?
    Nix anderes da zum AUFGEILEN ;-) ?!

  • C. |  09.03.2012

    Ich dachte, das hieße korrekt “Recht Schreibung”? Außerdem wird das “das” nach dem Komma immer nur mit einfachem S geschrieben.

  • Luftikus |  09.03.2012

    Rechtschreibung macht aber doch Spaß (Spass?), oderrr?

  • Nörgler |  09.03.2012

    … oder: Schlechtschreibung macht krass???

  • S. Fichte |  09.03.2012

    Ich würde gerne den 1. Punkt bei Statistiker noch kommentieren:
    Ob die Leute in Maßen oder in Massen trinken … es ginge auch beides gleichzeitig: oder eben unmäßig aus Maßen in Massen …
    Please correct me if I’m wrong ;-)
    Viele Grüße, S. Fichte

  • Statistiker |  09.03.2012

    Na, dann auch noch mal einige Anmerkungen zu den Sickschen Jüngern:

    “zu 1: In der Schweiz gibt es nur kein ß, in Deutschland gab es sogar mal ein ẞ.”

    In Deutschland gibt es immer noch ein “ß”, und zwar vor langen Vokalen. Die Schweiz lebt immer noch.

    “Dass man Alkohol lediglich in Maßen und nicht in Massen genießen sollte, ist ihnen dann scheinbar allerdings entgangen. Vermutlich um ihren Kummer zu ertränken.”

    Diers erscheint mir strafrechtlich nicht irrelevant.

    “zu 2: Ebenso gibt es den Bähren, das Gehl, und andere obskure Variationen.”

    Obskur sind Ihre Gedanken.

    “zu 3: Diphthong ist eigentlich ein gebräuchliches Wort, nicht nur unter Deutschlehrern. Im übrigen ging es nicht um die Auslassung des h beim ph sondern als stummer Konsonant nach dem t. Möglicherweise ist Ihnen das allerdings nicht aufgefallen aufgrund des Alkoholkonsums?”

    Oha, wiederholte Beleidigung, Diftong ist jedoch kein Begriff des alltägliche Sprachgebrauchs, sondern ein Symbol des sich BESSER-FÜHLENS, der ÜBERHEBLICHKEIT, sprich: Der Asozialität.

    “zu 4: Orthografisch ist hier schon richtig. Denn lediglich durch die orthografische Vergewaltigung ergibt sich die geografische Verschiebung. Das wäre Ihnen aber mit Sicherheit noch aufgefallen.”

    Aua….. Haben Sie nicHt aufgepasst in Erdkunde: Geografie ist nicht Ortografie!!!!!!

    “zu 5: Emaille ist das, woraus Ihr Waschbecken, der Boden Ihrer Dusche und Ihre Toilettenschüssel besteht. Deutlich mehr Gewicht als ein paar Bits und Bytes, wie Sie feststellen dürften.”

    Doofes Beispiel, da Emaille eben kein Diftong ist. Schade, da haben Sie sich selbst ins Knie geschossen…..

    “zu 6: Bei einem Doppelkonsonanten wird der vorangegangene Vokal kürzer gesprochen. Jeder mit mindestens durchschnittlicher Bildung spricht das a in Galle und Galerie anders aus, nämlich im ersten Fall kürzer, im zweiten Fall etwas länger. Sie nicht?”

    Tja, aber sagt ein alleinstehender Vokal vor eine alleinstehenden Konsonanten nichts über die Aussprache aus. Mal nachgedacht, vor dem Alkoholkonsum????

    “zu 7: Die Auslautverhärtung ist keine Entschuldigung für eine fehlerhafte Schreibweise. Eine Art zu Stehen, die Standart, unterscheidet sich doch drastisch von einer vereinheitlichten Weise, dem Standard. Ist wohl dem Alkohol geschuldet, Ihre Erklärung?”

    Moment mal, das muss ich zitieren: “Eine Art zu Stehen, die Standart, unterscheidet sich doch drastisch von einer vereinheitlichten Weise, dem Standard.” Wohl zuviel gesoffen?????

    Denken Sie mal an das Wort “Schmand”…. Noch Fragen….. Überlegen Sie mal, aber nüchtern….

    “zu 8: Waren Sie schonmal in England? Ist Ihnen der Begriff Doughnut bekannt? Oder haben Sie sich überall beschwert, dass dort nicht überall schlicht Donut steht?”

    Donut ist schlicht eine sprachliche Vereinfachung, die Sinn macht…. Oha, Sinn machen, das geht ja gar nicht, da kotzt der Sick……

    “zu 9: Da wird Ihnen die Fisik sehr dankbar sein. Möglicherweise werden sich aber auch Physiker über diese Schreibweise beschweren, da das Wort lediglich entlehnt wurde. Bei vielen Wörtern wurde das ph bereits ersetzt, bzw. ist mit dem f als Alternative angeboten. Bei vielen anderen macht es schlicht keinen Sinn, wieso auch? Damit das Schreiben für Sie angenehmer wird? So faul kann doch niemand sein, sich ein bisschen Mühe zu machen, um seinem Gegenüber durch korrekte Ausführungen auch Respekt zu zollen.”

    Hallo???? Fisik????? Füsik bitte schön. Soviel Gedanken sollten Sie sich schon machen, um Ihren Gegenüber mit Ihren Ausführungen auch Respekt zu zollen.

    “zu 10: Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegeln (was im übrigen auseinander geschrieben werden würde), obwohl sie das erste Mal dort zugegen sind, wird es peinlich. Genauso wie Ihre Aufzählung von angeblichen Fehlern im Text, bei denen Sie sich nicht nur inhaltlich, sondern auch orthografisch blamieren. Möglicherweise sollten also gerade Sie sich die Hinweise zu Herzen nehmen? :)

    Lernen Sie Deutsch. Es heißt nicht “Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegeln “, sondern “Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegelten”…..

    Übrigens: Ortografisch kann man sich gar niczt blamieren, ich befinde mich nicht an einer allegemeinbildenden Schule und auch nicht im verbindlichen Schriftverkehr einer Behörde. Lesen Sie die KMK-Beschlüsse!!!!!

    Oder Sie lernen einfach holländisch:
    http://wunderland-deutsch.com/post/Vereinfachung-der-deutschen-Sprache-in-nur-5-Schritten.aspx

    Wäre vermutlich für alle Seiten das Beste.

    Für Sie wäre das Beste, Sie lassen solche dummen Re-Kommentare, ohne Ahnung von der wahren Bedeutung der Sprache zu haben. Lesen Sie einfach nicht mehr den Sick, der ist genauso doof wie andere Personen…. Sie meine ich damit natürlich nicht, Sie sind so schlau wie…….

  • Stilvolle Rechtschreibfeh&hellip |  09.03.2012

    [...] Pons, sonst ein seriöser Übersetzer, beglückt uns hier mit einer Anleitung zu stilvollem und krea… Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem dieser post gefällt. von → Allgemein, Internet, Lustiges ← Besteuerung des Freiwilligendienstes? Noch keine Kommentare [...]

  • Anno Nüm |  09.03.2012

    Macht das Rächtschraib-Programm daraus nicht “wieder sprechen”?

  • Stuff |  10.03.2012

    Ich hoffe, diese page kann Unicode-Zeichen darstellen, ansonsten wird‘s verwirrend.
    Das sogenannte „scharfe s“ ist eine Ligatur aus langem und rundem s.

    ſ (UTF-8: 0xC5 0xBF)
    ſs
    Daher gibt es ja auch kein Wort, das mit einem scharfen S beginnt ;-)
    Falsch ist, dass in der Schweiz kein „scharfes s“ verwendet wird, in Kurrent- bzw. Frakurtschriften ist es auch da in Verwendung.

    Die Umschreibung „sz“, insbesondere in Versalien verwendet, stammt aus dem Ungarischen, dort bezeichenet diese Buschstabenkombination den Laut, der im Deutschen mittels „s“ dargestellt wird, denn das einzeln stehende „s“ (bzw. auch „ss“) bezeichnet im Ungarischen jenen Laut, der im Deutschen mit „sch“ umschrieben wird. Der Import von SZ aus dem Ungarischen geschah mutmasslich über das Telegraphier-Alphabet innert der K & K-Marine.

    Der letzte Duden, der dies klar darstellte war der aus dem Jahr 1941, nachher ist man von der Kurrent- bzw. Frakturschrift abgekommen, da diese als „von den Juden“ eingeführt erachtet wurde, was über den Hellenismus, den Juden nach Zentral- und Westeuropa brachten wahrscheinlich ist: Schreiben Sie in Griechenland beispielsweise Kurrent, das halten Griechen dann zwar für unverständlich, können es aber lesen, ist ja auch grossteils deren Schreibschrift.

    In lateinischen Lettern gehaltene Schriftstücke sind seit ca. dem späten 18. Jhdt. allesamt ohne dieses lange ſ ausgekommen, nur in Deutschland hat sich das erst sehr spät durchgesetzt und die Schweiz hatte das zu einem Zeitpunkt abgeschafft, wo dieses ſs als Ligatur noch erkannt war. Eine weitere Erschwernis bildete die Lateinisierung von Namen, die ein Vokalverlängerndes „h“ vor dem Schluss-s in den kurrent geschriebenen Namen aufwies, dieses „h“ wurde allzuoft mit einem ſ verwechselt und so wurde aus dem Namen „Grohsberger“ ein „Großberger“ oder auch „Grossberger“, aus „Gruhser“ ein „Grußer“ etc.

    Daher wären „Ma(h)s“ und „Masse“ leicht auseinanderzuhalten…

    Hoffe etwas Stroh in das Feuer geworfen zu haben

    Stuff

  • @ Statistiker |  10.03.2012

    Dann wollen wir auf Ihre absurden Aussagen doch noch mal eingehen:

    “In Deutschland gibt es immer noch ein “ß”, und zwar vor langen Vokalen. Die Schweiz lebt immer noch.”

    Richtig, gibt es. Deswegen ist massvoll auch falsch, genau wie im Blogeintrag geschrieben. Sie haben es also eingesehen, das erfreut mich.

    “Diers erscheint mir strafrechtlich nicht irrelevant.”

    Ob ich nun Alkohol in Maßen genieße und danach unauffällig mit dem Fahrrad fahre, so dass ich die 1,9-Promille-Grenze nicht überschreite, oder ob ich es in Massen trinke, und mit 3,0 Promille deutlich drüber liege ist strafrechtlich sehr wohl relevant.

    “Oha, wiederholte Beleidigung, Diftong ist jedoch kein Begriff des alltägliche Sprachgebrauchs, sondern ein Symbol des sich BESSER-FÜHLENS, der ÜBERHEBLICHKEIT, sprich: Der Asozialität.”

    Eine Person ist also asozial, weil sie Fachwörter verwendet? Interessante These. Fühlen Sie sich auf den Schlips getreten, weil Sie Fachwörter nicht verstehen?

    “Aua….. Haben Sie nicHt aufgepasst in Erdkunde: Geografie ist nicht Ortografie!!!!!!”

    Entweder reicht Ihre geistige Kapazität nicht aus, um zu begreifen, dass es lediglich durch den Rechtschreibfehler eben zu dieser geografischen Verschiebung kommt, nämlich von Paris in die Eifel, wo der Eiffelturm nun wirklich nichts zu suchen hat, oder Sie haben sich einfach so darauf eingeschossen, dass Sie es nicht begreifen wollen. Wie dem auch sei, der Eiffelturm wird lediglich orthografisch in die Eifel verlegt, nicht aber geografisch – oder haben Sie bemerkt, dass der Eiffelturm mittlerweile in Deutschland steht?

    “Doofes Beispiel, da Emaille eben kein Diftong ist. Schade, da haben Sie sich selbst ins Knie geschossen…..”

    In diesem Beispiel ging es doch überhaupt nicht um Diphthongs – womit wir wieder bei Ihrer geistigen Kapazität wären, zu begreifen, worauf der Autor des Blogeintrags überhaupt hinaus wollte. Schade, dass Sie sich mit Ihrer Begründung selbst ins Knie geschossen haben, wie Sie so schön sagten.

    “Tja, aber sagt ein alleinstehender Vokal vor eine alleinstehenden Konsonanten nichts über die Aussprache aus.”

    Nicht wirklich verständlich ausgedrückt. Ich meine, erahnen zu können, worauf Sie hinaus wollen. Im Allgemeinen wird ein Vokal vor einem alleinstehenden Konsonanten länger – mal mehr mal weniger – ausgesprochen, denn vor Doppelkonsonanten. Das ist Ihnen allerdings auch bekannt und vermutlich auch bewusst.

    “Moment mal, das muss ich zitieren: “Eine Art zu Stehen, die Standart, unterscheidet sich doch drastisch von einer vereinheitlichten Weise, dem Standard.” Wohl zuviel gesoffen?????”

    Sie erheitern mich tatsächlich! :-) Dankeschön dafür! Und jetzt denken Sie nochmal in Ruhe über Ihren Fehler nach, weswegen Sie dies nicht begreifen können. Standard und Standart wird unterschiedlich ausgesprochen, da ersteres entlehnt ist und zweiteres zusammengesetzt ist, weswegen auch eine kurze Unterbrechung zwischen Stand- und -art erfolgt. Möglicherweise wussten Sie das nicht. Dies würde mich allerdings auch nicht besonders überraschen.

    “Denken Sie mal an das Wort “Schmand”…. Noch Fragen….. Überlegen Sie mal, aber nüchtern….”

    Schmand wird hinten weich gesprochen. Worauf wollen Sie hinaus?

    “Donut ist schlicht eine sprachliche Vereinfachung, die Sinn macht…. Oha, Sinn machen, das geht ja gar nicht, da kotzt der Sick……”

    Das ergibt für Sie Sinn? Ganz im Gegenteil! “Doughnut” ist lediglich ein zusammengesetztes Wort aus “dough”, nämlich Teig, und “nut”, also Nuss. “Donut” hingegen hat keinerlei sprachlichen Hintergrund.

    “Hallo???? Fisik????? Füsik bitte schön. Soviel Gedanken sollten Sie sich schon machen, um Ihren Gegenüber mit Ihren Ausführungen auch Respekt zu zollen.”

    Also bitte, Umlaute sind viel zu umständlich, und nicht einmal Vokale! Muss Ihrer Ansicht nach doch deutlich vereinfacht werden! So oder so wäre es schlicht lächerlich.

    “Lernen Sie Deutsch. Es heißt nicht “Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegeln “, sondern “Spätestens, wenn sich Leute in einem See wiederspiegelten”…..”

    Ist Ihnen überhaupt der Präsens ein Begriff?

    “Übrigens: Ortografisch kann man sich gar niczt blamieren, ich befinde mich nicht an einer allegemeinbildenden Schule und auch nicht im verbindlichen Schriftverkehr einer Behörde. Lesen Sie die KMK-Beschlüsse!!!!!”

    Sie können sich ganz im Gegenteil sehr blamieren. Und nicht nur das, Sie erschweren Ihrem Gegenüber auch häufig noch das Verständnis.

    “Für Sie wäre das Beste, Sie lassen solche dummen Re-Kommentare, ohne Ahnung von der wahren Bedeutung der Sprache zu haben.”

    Die wahre Bedeutung der Sprache ist es nicht, es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, sich auszudrücken, sondern sich vernünftig zu verständigen. Mit Ihren Ausführungen haben durchschnittlich gebildete Menschen – und auch höher gebildete Menschen – schon Probleme. Dass Ihnen das egal ist, sagt so Einiges über Sie aus. Und jetzt gehen Sie doch bitte wieder RTL schauen mit einer Bierflasche in der Hand, dort wird wohl eine Sprache gesprochen, die Sie eher verstehen, weil sie einfacher gehalten ist.

    Und danke für die schöne Erheiterung! Ich hoffe, Sie antworten nochmals drauf, ohne Ahnung von dem zu haben, was Sie eigentlich wiedergeben. Es würde mir auch den nächsten Tag angenehmer gestalten!

  • Mario H. |  10.03.2012

    Leute, die 100 sollen durch unsere zusätzlichen Beispiele voll werden, Pons hat nur die ersten zehn geliefert :-)
    Ich habe mich übrigens daran gewöhnt, “eckelhaft” zu lesen, auch wenn’s richtig geschrieben ist.

  • Gramma Tick |  10.03.2012

    @Mario H: geht mir schon genau so. Aber das ist “Vorraussetzung”, um die 100 voll zu bekommen.

    @ Statistiker: bist Du ein Troll?

  • Moi |  13.03.2012

    Liefert nur 1/10 dessen, was sie selbst ansagte. Scheint nicht logisch denken zu können.

  • S. Fichte |  14.03.2012

    Dann macht die Community eben weiter – oder hast Du nie von interaktiv gehört?

  • Deutschblogger |  14.03.2012

    Deutschlehrer muss man vom Wert der Rechtschreibung wohl nicht mehr überzeugen.

  • Deutschlehrer |  14.03.2012

    …. ich raufe mir bald die noch verbleibenden Haare aus :-o

  • Learner |  15.03.2012

    Ich heisse Tim. Ich lerne Deutsch. I wish my German was good enough to be able to keep up with this ….!

  • Philipp |  21.03.2012

    Herrlich, die Kommentare von “Statistiker”… Da hat jemand nicht nur die Ironie nicht gesehen, sondern sich auch noch selbst ganz schön in die Ecke argumentiert :-)


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