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Woher kommt eigentlich das Wort “hanebüchen”? Und was bedeutet es?

11. September 2012

 

Dem Wort “hanebüchen” begegnet man im Alltag nicht allzu oft – und wenn, dann meist in Verbindung mit etwas Unerfreulichem.

Bedeutet es doch “empörend” oder “unerhört”; etwas, das hanebüchen ist, ist etwas, über  das man sich ärgert, das so unverschämt ist, dass man es drastisch ablehnt. So sind es denn “Unsinn”, “Behauptungen” oder “Vorwürfe”, mit denen man das Wort “hanebüchen” oft antrifft. Auch ein “Urteil” kann “hanebüchen” ausfallen.

Sprachlich steht “hanebüchen” im Zusammenhang mit der Hainbuche. Deren besonders hartes, knorriges Holz war wohl irgendwie symbolträchtig für den Aufregefaktor des “Hanebüchenen”. Hanebüchen wird übrigens auf der ersten Silbe betont.

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