Deutschblog

Weil richtig schreiben wichtig ist

Starke Verben braucht das Land

29. Januar 2013

Das hat uns in der ZEIT gefallen:

 

Die Verbenliebhaberin  Ariane C. Gehr freut es, wenn jemand Kuchen buk oder ein Feuer glomm. Wir müssen starken Verben Fürsorge angedeihen lassen, fordert sie. Sie eröffnet ihren Artikel gleich mit einer vorbildlich griffigen Kurzdefinition dessen, was ein Verb stark macht:

” Einige sind stark, andere besonders, die meisten schwach.” Nein, hier ist nicht die Rede vom Menschen, sondern vom Verb: ” Ein schwaches Verb bringt nicht die Kraft auf, seinen Stamm in den Vergangenheitsformen zu ändern, sondern erhält einen Zusatz am Ende (tanzen – tanzte). Starke Verben aber verändern ihren Stamm (singen – sang).”

Ariane C. “habe das bestimmt schon hundert Mal erklärt: denen, die es hören wollten (ein sehr kleiner Kreis von Leuten) und denen, die es nicht wirklich interessierte, die sich aber aus Höflichkeit anhörten, was ich zu sagen hatte (die große Mehrheit). “

Wie wahr doch:

“Wer vermeintliche Relikte alter Zeiten heute in den aktiven Sprachschatz einbaut, erntet häufig der ungewohnten Form wegen erstaunt hochgezogene Augenbrauen. Erzählen Sie doch einfach einmal, dass Ihre Mutter einen Kuchen buk oder das Lagerfeuer noch im Morgengrauen romantisch glomm.”

 

Lesen Sie hier mehr!

Andreas Cyffka



WATCH OUR VIDEOS


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES, GELESEN


Kommentare


Seite auf
Feedback