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Weil richtig schreiben wichtig ist

18. Februar 2014

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DEUTSCH: WORK IN PROGRESS

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ROBERT TONKS + ANKE JOHANNSEN: JETZT BEKOMMT DENGLISCH EINEN SONG!

22. Oktober 2013

 

 

 

Der DUDEN ein Sprachpanscher? Das Laptop ein Klapprechner? Oder vielleicht klappt das gar nicht, das mit dem Klapprechner?

Der Servicepoint ist jetzt wieder ein normaler  Schalter? Ja, how do you doosh? Was wären wir, liebe Leserinnen und Leser, ohne unser Denglisch? Vermutlich wären wir arbeitslos (wenn wir dem Verein Deutsche Sprache angehören); auf jeden Fall aber hätten wir weniger zu lachen, denn dann würde schließlich Robert Tonks nicht seine urkomischen Betrachtungen zum Englischen in der deutschen Werbesprache geschrieben haben bzw. immer noch schreiben. Dass nicht alles, what shines, auch echtes English ist, hat Robert ja schon bewiesen (in seinem gleichnamigen Buch). Und was macht er jetzt? Er tut sich zusammen mit der Künstlerin Anke Johannsen. Was dann in Sachen Denglisch rauskommt, wenn zwei Könner unter one blanket stecken, das ist a hammer: Der Song “Pool Position” – Sprachkritik mal nicht bierernst, aber hocheffizient. Fast schon undeutsch. Daher muss das in den Deutschblog. Weil auch noch ein sinnvolles Projekt dahintersteckt.

Ist ein Handy wirklich praktisch

Und ‘ne Desert wirklich Nachtisch?

Was ist ein Bug and what’s a bug?

Is there someone, der’s mir sagt?

 

Denglisch sprechen maybe cool
Aber honey sei no fool

Was in German ears gut klingt

Den Robert auf Ideen bringt

 

Chorus

Wir sind in Pool Position

Let us fleißig the Sprachen vermischen

Und den Peoples einen Song auftischen

Um ihre Sprach-Can’t-nisse aufzufrischen

 

Kann man ‘nen Body wirklich anziehn

Oder is that maybe Wahnsinn?

To go bei frischem, leckerem Kaffee

Ist ein Wort, das ich nicht raffe

 

Denglisch sprechen schön und gut

Wenn es no one else weh tut

Aber im Zweifel kann’s nicht schaden

Einen Sprach Expert zu fragen

Chorus

Wir sind in Pool Position

Let us fleißig the Sprachen vermischen

Und den Peoples einen Song auftischen

Um ihre Sprach-Can’t-nisse aufzufrischen

 

That is our mission

 

Back Factory, Ravioli Reloaded, Fish ‘n Rail

Ich verstehe nur Bahnhof

Business Bug, All You Can Beat Party

 

Chorus

Wir sind in Pool Position

Let us fleißig the Sprachen vermischen

Und den Peoples einen Song auftischen

Um ihre Sprach-Can’t-nisse aufzufrischen

 

Top Hair, Future Hair, Fair Hair

Das ist Englisch zum Haareraufen

Such a cool condition

in pool position

 

(Text: Anke Johannsen/Robert Tonks, Musik: Anke Johannsen Band)

 


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KOMMENTAR: SPRACHGEPANSCHT

04. September 2013

sprachgepanscht

Der DUDEN wurde eben durch den Verein Deutsche Sprache (VDS) mit einem zweifelhaften Attribut versehen, liebe Leserinnen und Leser: Sprachpanscher des Jahres. Rote Karte für übergroße Anglizismenfreudigkeit. So sehen es zumindest die Erfinder dieser Ehrung. Was auch immer man davon halten mag (was halten Sie davon?), bleibt doch eines gewiss: Das, was wir in einer (fiktiven) anglizismenbefreiten deutschen Sprachwelt auf den Bildschirmen unserer Klapprechner, unserer persönlichen Schreibtischcomputer oder unserer schlauen tragbaren Telefone sehen, unterscheidet sich in Aussehen und Anfühlen schon sehr deutlich vom gewohnten Bild. Es mag durchaus sein, dass die lustvolle Schnäppchenjagd im Schlussverkauf  auch nach generellem sprachlichem Reinheitsgebot noch Spaß macht. Und auch an dem Tag, an dem die Kaufhäuser für underwear und home collection biedere deutsche Wörter benutzen, wird nach dem Einkaufsbummel der Kaffee zum Mitnehmen noch schmecken, werden Sie beim Laufen durch die Fußgängerzone noch die Kurznachricht auf dem smarten Telefon empfangen, werden sie ihre amerikanischen Freunde in die Innenstadt führen – und es wird ihnen gar nicht mehr peinlich sein, dass die City in Wirklichkeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten downtown heißt. Unser Land wird aber dann vielleicht eines der begrenzten Möglichkeiten sein. Ein Land, das uns sperrig erscheinen wird. In Teilen weniger blöd, aber vielfach auch weniger elegant. Was können wir unserer Sprache also für einen Gefallen tun? Vielleicht bewusster beides unterscheiden, das Blöde und das Elegante. Das Erstere meiden, das Letztere bewusst und korrekt einsetzen: Ganz wie die Models bei der Fashion Week. Und bitte immer tolerant bleiben und nicht gleich bashen, wenn einer oder eine mal stolpert – auf dem Laufsteg und in der Sprache auch.
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Andreas Cyffka | Kategorie: DEUTSCH IN DER WELT, KONTROVERSES, SCHEINWERFER

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07. März 2013

 

PONS Die deutsche Rechtschreibung.

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