Deutschblog

Weil richtig schreiben wichtig ist

Krasskonkreter Blumenstrauß

28. März 2012

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Denk dir dein Deutsch

Andreas Cyffka


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES, FREUT UNS

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Bücher zur Sprache: Wir nennen es Wortschöpfung

28. März 2012

Man könnte dabei an Philipp von Zesen denken, jenen Schriftsteller des siebzehnten Jahrhunderts, der dem Deutschen Wortprägungen wie Weltall, Gotteshaus oder  Emporkömmling  bescherte.

 „Wortschatz: 698 neue Worte für alle Lebenslagen“.  Herausgegeben hat das Buch die Zeitschrift „Neon“ zusammen mit dem Blogger und Autor Sascha Lobo (ja, genau dem Autoren von Wir nennen es Arbeit).  Ob diese Wörter in 400 bis 500 Jahren noch in Gebrauch sein werden, ist schwer nachprüfbar. Lustig, sehr lustig sind sie allemal.

Der prominente Blogger mit dem Irokesen-Haarschnitt schöpft die Wörter, mal aus dem Punsch  wie „Punschkind“ (Gegenteil von Wunschkind), mal aus dem Denglischen wie „Schmeeting“ (Kurzform für Scheißmeeting); „Homöosexuelle“ schlägt er vor für Personen, deren  Intimleben schwach ausgeprägt ist - vielleicht, weil sie übermäßig viele  „Zappalien“ (Fernsehsendungen zum Wegschalten/Wegzappen) sehen? weiterlesen »


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES, GELESEN

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  • Marisa |  01.04.2012

    Danke für den Buchtipp! Da möchte man gleich selber kreativ werden!!

Rechts von der Mitte: Wie Sie Markennamen mit links kreieren

28. März 2012

 

Kognitionswissenschafter meinen erkannt zu haben, wie der Vorgang des Tippens unser Denken beeinflusst. Nach dem am  weitesten verbreiteten Tastaturlayout im englischsprachigen Raum sprechen sie vom ”QWERTY-Effekt”. Demnach würden Wörter, die sich aus mehr Buchstaben von der rechten Seite der Tastatur zusammensetzen, mit positiveren Emotionen assoziiert als Wörter, die mehr Buchstaben von der linken Hälfte enthalten.

 Kyle Jasmin vom University College London und Daniel Casasanto von der New School for Social Research in New York haben  Wörter aus drei relativ nahe verwandten Sprachen untersucht: Niederländisch, Spanisch und Englisch, also einer germanischen und einer romanischen Sprache sowie einer germanischen mit starken romanischen Elementen. Der Effekt war bei allen dreien messbar. Wortlänge, Buchstabenhäufigkeit und die Links- oder Rechtshändigkeit der Versuchsteilnehmer spielten dabei keine Rolle. weiterlesen »


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES, GELESEN, WISSENSWERTES

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  • Keks |  24.04.2012

    Bei uns ist das eher der QWERTZ-Effekt. Noch unaussprechlicher.
    Letztlich kann das aber auch nur ein marginaler Faktor eines guten Markennamens sein. Viel mehr zählt Originalität und Einprägsamkeit. Ein guter Slogan tut sein übriges.

Darf der das? Frankfurter Promi sagt: Rechtschreibung ist gleichgültig!

27. März 2012

„Mir, der ich selten selbst geschrieben, was ich zum Druck beförderte und, weil ich diktierte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an, sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte.“ weiterlesen »


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • Marion kümmel |  27.03.2012

    Im Unterschied zu uns konnte der Herr Geheimrath ja auch nicht einfach eine einheitliche Rechtschreibung nutzen. Da es sie noch nicht gab, hätte er sich eine goethesche Hausorthographie zulegen müssen. Er hat sich stattdessen dem Wesentlichen zugewandt und die Orthographie Sekretären und Verlag überlassen – wie die meisten Autoren heute auch.

  • » Frankfurter Recht&hellip |  27.03.2012

    [...] Johann Wolf­gang Goe­the, Gesprä­che 1817 – 1832, Bd. 23 der Gesamt­aus­gabe 1950, S. 796, via Deutsch­blog [...]

  • Christian von kostenlosepartnerboersen.de |  28.03.2012

    Die Rechtschreibung ist wichtig wie ich finde, aber leider gab es sie damals noch nicht. Woran hätte er sich also halten sollen.

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