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Weil richtig schreiben wichtig ist

Serie: Die zehn wichtigsten Rechtschreibregeln in Bildern: Trennungsberatung

27. Juni 2012

Ganz generell: Sprechsilben bilden die Grundlage der Trennung, also etwa Grund – la – ge.

Ganze Generationen haben noch gelernt: “Trenne nie “st”, denn es tut ihnen weh”.  Die Rechtschreibreform hat in diesem Punkt ein schmerzfreies Operationsverfahren entwickelt: “st” darf man auch trennen:

Fens-ter

 

Das “ck” wollte da Gleichbehandlung: Wie das “ch” setzt man es auf die neue Zeile:

Bä-cker

Lö-cher

Aufpassen heißt’s am Wortanfang und Wortende:

In den ersten Ansätzen der Rechtschreibreform war es mal möglich, das  Abtrennen einzelner Vokale an diesen heiklen Stellen.

Das gilt heute nicht mehr: Ein Wort wie

aber

kann man gar nicht trennen; wenn Sie so etwas wie FALSCH: a-ber oder FALSCH Reu-e sehen, schreien Sie kurz vor Schmerz auf!

Das Gesagte gilt übrigens auch in komplexeren Situationen, wenn das Wort Teil einer Zusammensetzung ist:

Also:

Sonn – abend

 

aber nicht Sonn-a-bend


DEUTSCH: TRENNT NICHT, SONDERN VERBINDET


Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES, REGEL-SCHNÄPPCHEN


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