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Weil richtig schreiben wichtig ist

Wiesn: Bloß nicht sprachlos ins Zelt!

25. September 2012

Das Oktoberfest ist in vollem Gange und seine Webseite bietet sogar ein Wörterbuch. Sprachlich und enzyklopädisch  ließe sich dieses aus unserer Sicht noch etwas anreichern; natürlich müssen wir uns hier im Blog auf stichwortartige Notizen beschränken. Die komplette Ausarbeitung würde wohl schnell eine wissenschaftliche Arbeit füllen – aber mit Wikipedia kommt man ja auch weit. Wir danken Wikipedia und bedienen uns zitierenderweise aus deren reichem Wissensschatz.

 

Bierpreis

In den Jahren 2009 und 2010 veröffentlichte die Bank Unicredit/HVB eine Studie zur Preisentwicklung auf dem Oktoberfest im Zeitraum seit 1985. Ausgehend von der angenommenen Berechnungsgrundlage, dem „Wiesnbesucherpreisindex (WBPI)“ (Kosten für zwei Maß Bier, ein halbes Hendl und Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln) kommt die Studie zu einem Anstieg des Preisindexes von 140 Prozent bis zum Jahr 2009 und 152 Prozent bis zum Jahr 2010.Die Steigerung der Kosten für den zugrunde gelegten Wiesnbesuch ist hierbei fast doppelt so hoch wie die allgemeine Inflation. Am stärksten stieg hierbei der Bierpreis mit ca. vier Prozent jährlich mehr als doppelt so schnell wie außerhalb des Volksfestes. Die Autoren der Studie kamen aufgrund der ihnen vorliegenden Fakten zu dem Schluss, das Oktoberfest sei eine Sonderwirtschaftszone.
Dirndl

Dirndl ist die bayerische und österreichische Variante von hochdeutsch Dirn (nicht zu verwechseln mit Dirne), niederdeutsch Deern, d. h. die Bezeichnung für ein junges Mädchen. Gleichzeitig war Dirn auch die gebräuchlichste oberdeutsche Bezeichnung für eine in der Landwirtschaft beschäftigte Magd. Ein von diesen getragenes Kleidungsstück bezeichnet man als Dirndlgewand. Heutzutage wird der Ausdruck vielfach zu Dirndl verkürzt. In der Bevölkerung ist der ursprüngliche Begriff aber immer noch in Gebrauch.
Fahrgeschäft
Fassanstich
Maßkrug
Ochsenbraterei

Schankbetrug

Unter Schankbetrug versteht man eine Form der Täuschung des Gastes durch den Schankwirt zum wirtschaftlichen Vorteil des Wirtes. Der Tatbestand des Schankbetrugs trifft dann ein, wenn der Wirt weniger als die auf der Speisekarte angegebene Menge eines Getränks ausschenkt.

Seit 1899 gibt es in München den Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. (VGBE).

Steckerlfisch

(Steckerl, bairisch für „kleiner Stecken, Stab“) ist an einem Stab gegrillter Fisch, eine Spezialität aus dem bayerischen Alpenvorland und Oberösterreich, die vor allem in Biergärten und auf Volksfesten serviert wird. Er hat nichts mit dem getrockneten Stockfisch zu tun.

Traditionell wird Steckerlfisch aus in den örtlichen Seen und Flüssen gefangenen Renken, Weißfischen oder Brachsen zubereitet, heute auch aus Zuchtfischen wie Forellen und Saiblingen sowie Makrelen und anderen Seefischen.Steckerlfisch wird auf dem Papier gegessen, in das er nach dem Grillen eingewickelt wurde, oder auf einem Teller serviert. Als Beilage isst man zum Beispiel Brezeln oder Semmeln.

Stammwürze

Theresienwiese

Trachtenumzug

Wiesenwirt

Wiesn

Das Oktoberfest wird im Bairischen meist Wiesn (von Theresienwiese) genannt. Das Genus von Wiesn ist weiblich (die Wiesn, im Bairischen d’Wiesn), der Numerus ist Singular. Da es sich bei Wiesn um die bairische Form von Wiese (Singular) und nicht von Wiesen (Plural) handelt, ist ein Apostroph (Wies’n, suggeriert das Pluralwort Wiesen mit ausgelassenem e) bei der Schreibung nicht nötig. Der Begriff Wiesn wird neben dem Oktoberfest auch für die Theresienwiese selbst verwendet; man kann also auch außerhalb der Oktoberfestzeit auf die Wiesn gehen. Während des Oktoberfestes wird die Theresienwiese im offiziellen Sprachgebrauch auch als Festwiese bezeichnet, so beispielsweise auf den Hinweisschildern der öffentlichen Verkehrsmittel, die während des Festes extra montiert werden.
Zeltbetreiber

Der wohl berühmteste Hilfsarbeiter beim Aufbau der Wiesn war Albert Einstein. Als Aushilfe in der familieneigenen Elektrofirma Elektrotechnische Fabrik J. Einstein & Cie drehte er im Schottenhamel-Festzelt Glühlampen ein
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