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Uppsala! Sprachenlernen vergrößert Gehirn

19. Oktober 2012

 

An der Dolmetscherschule der Schwedischen Armee in Uppsala lernen Rekruten in sehr kurzer Zeit (13 Monate) Fremdsprachen wie Arabisch oder Russisch. Eine Forschergruppe hat nun die Gehirne der Probanden vermessen – vor und nach dem Sprachenlernen –  und damit die einmalige Gelegenheit erhalten, die Auswirkungen des Lernens auf das Gehirn zu beobachten.

Als Kontrollgruppe dienten den Forschern Medizinstudenten, die auch sehr intensiv lernten – aber eben nicht Sprachen.

Während die Gehirnstruktur der Kontrollgruppe unter der Belastung unverändert blieb, vergrößerten sich bei den Sprachstudenten gewisse Teile des Gehirns.: Der Hippocampus, eine für das Lernen neuer Inhalte wichtige Struktur, und drei weitere Areale des zerebralen Kortex.

Studenten mit höherem Hirnwachstum hatten auch bessere Sprachkenntnisse.

Frühere Forschungen haben auch gezeigt, dass Alzheimer bei bi- oder multilingualen Menschen sich später entwickelt.

Forscher Johan Mårtensson.”Es gibt starke Hinweise , dass Sprachenlernen eine hervorragende Möglichkeit ist “to keep the brain in shape”.





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Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES


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