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Weil richtig schreiben wichtig ist

Wort des Jahres 2012: Die von der “Rettungsroutine” auf die Plätze verwiesenen Wörter

14. Dezember 2012

 

 

 

ziemlich beste Freunde

(nach einem Filtmtitel)

Fluch-Hafen

(Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“)

Punk-Gebet

(im Zusammenhang mit  der Band Pussy Riot)

Gottesteilchen

(Bezeichnung für das Higgs-Boson)

Netzhetze

(deutsches Äquivalent zu Shitstorm)

wulffen

(nach dem ehemaligen Bundespräsidenten)

Schlecker-Frauen

(ehemalige Beschäftigte der Drogeriemarktkette Schlecker)

Kanzlerpräsidentin

(für Bundeskanzlerin Angela Merkel)

 

 

 



Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • Wolle |  14.12.2012

    Komisch – die sind alle besser als das Siegerwort!

WORT DES JAHRES 2012: Rettungsroutine

14. Dezember 2012

 

 

 

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat “Rettungsroutine” zum Wort des Jahres 2012 gewählt.

Es stehe für die immer wiederkehrenden Maßnahmen zur Rettung des Finanzsystems, begründete die Jury ihre Wahl. Auf den zweiten Platz setzten die Sprachforscher “Kanzlerpräsidentin” – eine Bezeichnung für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Auf dem dritten Platz landete der Begriff “Bildungsabwendungsprämie”, der von Gegnern des Betreuungsgeldes geprägt wurde. Auf den hinteren Rängen folgen die “Schlecker-Frauen”, das Wort “wulffen” im Zusammenhang mit der Affäre um den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff sowie die “Netzhetze” als deutsche Bezeichnung für den intermedialen Shitstorm.

Die Jury hatte ihre zehn “Wörter des Jahres” aus mehr als 2200 Vorschlägen ausgewählt.

Frühere Wörter des Jahres: Stresstest (2011), Wutbürger (2010), Abwrackprämie (2009), Finanzkrise (2008), Klimakatastrophe (2007), Fanmeile (2006), Bundeskanzlerin (2005), Hartz IV (2004), Das alte Europa (2003) und Teuro (2002).

 




Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • krassnik |  14.12.2012

    Ich lese zwar öfter mal Zeitung, habe aber dieses Wort noch nie gehört. Kommt mir eher wie eine journalistische Erfindung vor.

  • Bodo |  14.12.2012

    Wäre wohl eher ein Kandidat für das Unwort des Jahres.

  • Leser |  14.12.2012

    Kann mich nur anschließen. Wieso macht das einen gesellschaftlichen Umstand transparent? Ich hatte zuerst keine Vorstellung, was das Wort bezeichnet.

  • Wolle |  14.12.2012

    Leider , aber gar nicht geil :-)

14. Dezember 2012

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Andreas Cyffka



Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES

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Spanien ist Deutschweltmeister

14. Dezember 2012

 


Nach einer Meldung der Tagesschau sind Spanien, Portugal und  Griechenland nicht nur “Krisenstaaten”, sondern  auch Rekordwachstumsländer – was das Interesse für die deutsche Sprache angeht. Das geht aus der Bilanz des Goethe-Instituts hervor. Ein Plus von 37 Prozent verzeichnete z.B. Spanien – das weltweit größte Wachstum.

Insgesamt lernten in diesem Jahr fast 200.000 Menschen beim Goethe-Institut im Ausland Deutsch – ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. So viele wie nie zuvor.

Auch im Inland stieg die Zahl der Teilnehmer um 17 Prozent – auf 38.000.
Auch außerhalb Europas ist die deutsche Sprache beliebt, auch wenn sie längst nicht an die Weltsprachen Englisch und Spanisch heranreicht. Dennoch lernen in Russland 2,3 Millionen Menschen und in Indien zukünftig eine Millionen Schüler die Sprache. In dem Schwellenland wird Deutsch an 1000 Schulen eingeführt.

 

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Andreas Cyffka | Kategorie: ALLGEMEINES

Kommentare

  • Ganeshan Nadarajan |  14.12.2012

    Spain, Portugal and Greece are not only “crisis states”, but also record growth countries – in terms of the interest in the German language.

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